| 德國正在摧毀自己的工業 |
| 送交者: 謝盛友文集 2026年01月02日14:04:54 於 [五 味 齋] 發送悄悄話 |
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德國正在摧毀自己的工業 德國工商大會(DIHK)主席彼得·阿德里安(Peter Adrian)呼籲政府在氣候和能源政策上進行轉向。他對德新社表示:“我們現在已經認識到,如果不加以糾正,目前的道路將會摧毀德國工業的重要組成部分。” 他指出,德國可能面臨去工業化的危險,其後果是極其荒謬的。“到那時,一些我們原本能夠以高效和利於氣候保護方式生產的產品,就不得不從那些低效和碳排放更高的生產國度購買。” 阿德里安表示,德國需要採取不同的氣候保護和能源政策方針。“德國不能再自以為是地指導全世界。我們必須通過與其他國家合作來做得更好。” 他強調,德國工商會批評的不是實現氣候中和的目標,而是“實現這一目標的路徑以及轉型過程中相關的高昂成本,尤其是在能源領域。” 德國工商會委託進行的一項研究得出結論:如果能源轉型以目前的速度推進,成本將過於高昂,企業難以承受。推高成本的因素包括擴建電網、改造工業流程和建設新電廠所需的大量投資。此外,與其他國家相比,德國的能源成本也居高不下。 阿德里安說,印度計劃在2070年實現碳中和,中國在2060年,歐盟是2050年,而德國的目標是2045年,儘管德國的二氧化碳排放僅占全球總量的1.5%。他認為,為了接近巴黎氣候協議設定的控制升溫目標,必須“與重要經濟體協調共進”。 他指出,與1990年相比,德國的二氧化碳排放量減少了48%,而許多其他工業化國家的排放量卻仍在增加。“只有建立國際協調機制,我們才能實現氣候目標。” 德國工業聯合會(BDI)上月初也警告說,德國經濟正遭遇二戰後“最嚴重的危機”。在經歷了兩年的衰退後,德國經濟2025年僅能勉強實現微弱增長。但據BDI的數據,德國工業產出2025年將下降2%,這將是連續第四年出現萎縮。 DIHK-Präsident Peter Adrian fordert einen Kurswechsel in der Klima- und Energiepolitik. 02.01.2026 - 05:48:53 DIHK: Deutschland darf nicht 'Besserwisser' bei Klimapolitik spielen "Ich glaube, dass wir mittlerweile erkannt haben, wie der eingeschlagene Weg ohne Korrektur wichtige Teile der Industrie ruiniert", sagte Adrian der Deutschen Presse-Agentur. Es drohe eine Deindustrialisierung - mit absurden Folgen: "Dann kaufen wir uns die Produkte, die wir heute bei uns schon sehr effizient und klimafreundlich herstellen können aus Ländern ein, in denen sie mit weniger Effizienz und mehr CO2 hergestellt werden." Es sei ein anderer Ansatz in der Klima- und Energiepolitik nötig, sagte der Präsident der Deutschen Industrie- und Handelskammer (DIHK). "Deutschland darf hier nicht weiter den Besserwisser für die ganze Welt spielen. Wir müssen es schlichtweg besser machen, indem wir andere Länder einbinden." Die DIHK kritisiere nicht das Ziel der Klimaneutralität. "Sondern was wir kritisieren, ist der Weg dorthin und die damit verbundenen hohen Kosten der Transformation, insbesondere im Bereich der Energieversorgung." Die DIHK hatte eine Studie in Auftrag gegeben mit dem Ergebnis, dass die Energiewende mit dem bisherigen Kurs viel zu teuer und für die Unternehmen nicht zu stemmen sei. Kostentreiber seien etwa hohe Investitionen in den Ausbau der Stromnetze, in die Transformation industrieller Prozesse sowie neue Kraftwerke. Dazu kämen im internationalen Vergleich hohe Energiekosten. Adrian sprach von einem enormen Handlungsbedarf. "Indien will 2070 klimaneutral werden, China 2060, die EU insgesamt 2050, Deutschland 2045. Wir sind in Deutschland global für etwa 1,5 Prozent der Emissionen verantwortlich", sagte Adrian. "Wir wollen weltweit erreichen, dass wir klimaneutral werden, dass wir das Pariser Klimaschutzabkommen global einigermaßen einhalten können. Das wird aber nur funktionieren, wenn wir eine abgestimmte Vorgehensweise mit den großen, wichtigen Wirtschaftsnationen hinbekommen." Deutschland habe, bezogen auf das Referenzjahr 1990, bisher 48 Prozent CO2-Einsparungen erreicht. Viele andere Industrieländer hätten die Emissionen dagegen gesteigert. "Das Klimaziel werden wir nur erreichen, wenn wir einen Prozess der internationalen Abstimmung hinbekommen." "Die EU-Kommission hat jetzt gesagt, zur Erreichung der Klimaziele seien kompensatorische Maßnahmen international bis zu 5 Prozent zulässig", sagte der DIHK-Präsident. "Das ist ein guter erster Ansatz." Adrian nannte ein Beispiel. "Aufforstungen im brasilianischen Regenwald wären ein großer Beitrag für eine CO2-Kompensation." Aus der Perspektive des globalen Klimaschutzes komme es weniger darauf an, was man in Deutschland allein tue. "Für das Ergebnis wichtiger wäre es, wenn wir weltweit erfolgreicher sind. Wir brauchen dafür mehr Pragmatismus." |
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